

02.04.2025 | Gemeinsam mit über 30.000 Menschen haben die NaturFreunde bei der Kundgebung „Hand in Hand – Mutig.Menschlich.Miteinander“ für eine solidarische und soziale Gesellschaft demonstriert. Mit der Kundgebung wurde ein deutliches Zeichen für ein weltoffenes, interkulturelles Berlin gesetzt.
Bekannte Künstler*innen wie Herbert Grönemeyer und Keboo haben die Demonstration unterstützt. Die NaturFreunde waren mit einem Transparent mit dem Motto „Kein Fußbreit dem Faschismus! Migration ist ein Menschenrecht!“ auf der Kundgebung anwesend. Sie forderten eine Gesellschaft, in der Menschenwürde und Menschenrechte zentral sind. Gemeinsam treten die NaturFreunde für ein klares Nein zu jeder Form von Ausgrenzung, Rassismus und Menschenfeindlichkeit ein. Sie nehmen die Missachtung der verfassungsrechtlich verankerten Menschenrechte nicht hin.
Gemeinsam mit antirassistischen und antifaschistischen Gruppen, Organisationen und Bündnissen werden sich die NaturFreunde den rechtspopulistischen, nationalistischen und faschistischen Parteien und Bewegungen entgegenstellen.
Migrantinnen werden von völkischen und rassistischen Politikerinnen für gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht, die in den letzten Jahren zugenommen haben: soziale Ausgrenzung, fehlende bezahlbare Wohnungen und die zunehmende Desintegration ganzer Stadtteile in Großstädten. Diese Debatte soll von den negativen Auswirkungen des neoliberalen Angriffs auf die soziale Infrastruktur ablenken.
Nicht Menschen mit Migrationsgeschichte sind für die systematische Zerstörung sozialstaatlicher Strukturen verantwortlich, sondern der neoliberale Umbau der Gesellschaft.
aus: WanderfreundIn 01-2025