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NaturFreunde Berlin
 
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Widerstand gegen TTIP und CETA

Das Jahr 2015 hat den Widerstand gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA weit vorangebracht. Höhepunkt war die von den NaturFreunden für das Bündnis „TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ angemeldete große bundesweite Demonstration am 10. Oktober mit 250.000 Menschen in Berlin. Es zeigt sich, dass die Regierenden den Druck zur Durchsetzung von TTIP und CETA in diesem Jahr erhöhen wollen. Die Europäische Kommission und die Bundesregierung drängen auf eine Beschleunigung der Verhandlungen über TTIP und eine schnelle Ratifizierung von CETA. In Berlin trifft sich das Bündnis „TTIP | CETA | TISA stoppen!“ alle 14 Tage, um gemeinsame Aktionen gegen die Freihandelsabkommen zu planen.
Am 24.04.2016 wird Barack Obama Hannover besuchen, um dort gemeinsam mit Angela Merkel die Messe zu eröffnen. Bei den geplanten Gesprächen zwischen Angela Merkel und Barack Obama soll es auch ausdrücklich um eine Beschleunigung der TTIP-Verhandlungen gehen. Deshalb haben die NaturFreunde für die TTIP-Kritiker*innen eine Demonstration am 23.04.2016 in Hannover gegen TTIP und CETA angemeldet. Gemeinsam soll dort die breite Ablehnung gegen TTIP aufgezeigt und für eine gerechte Weltwirtschaft demonstriert werden.
Im Zeitraum Mitte Mai/Juni wird ein europaweiter globaler dezentraler Aktionstag stattfinden.
Im September/Oktober sind an einem zentralen Aktionstag in mehreren Großstädten Demonstrationen in Planung. Ziel ist es, vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren Protest gegen TTIP und CETA und ihre Forderung nach einem fairen Welthandel auf die Straße zu tragen.
Viele Organisationen, die gegen TTIP und CETA demonstrieren, suchen nach Wegen, um die Umwelt-, Sozial-, Daten- und Verbraucherschutzstandards zu erhöhen, eine bäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft sowie artgerechte Tierhaltung voranzubringen. In einer großen bundesweiten Konferenz sollen Alternativen für eine solidarische Wirtschafts- und Handelspolitik diskutiert und Alternativen zu einer neoliberalen Wirtschafts- und Handelspolitik erarbeitet werden.