Link zum Inhalt Link zur Navigation Link zum Suchfeld Zum Link zur Startseite und zur Sitemap. Link zur Schriftvergrößerung
NaturFreunde Berlin
 
Inhalt

Bündnisarbeit der NaturFreunde

Mal richtig abschalten - Denn "erneuerbar statt atomar" ist immer noch das beste Energiekonzept

Die schwarz-gelbe Koalition hat den gesellschaftlich einst hart umrungenen Atomausstieg aufgekündigt und die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre verlängert.

Atomkraft ist keine Brücke in die Zukunft
Die Bundesregierung und die Atomlobbyisten nennen die Atomenergie eine "Brückentechnologie" in das Zeitalter der erneuerbaren Energien. Dass die vier Atomkonzerne durch den Weiterbetrieb der abgeschriebenen Meiler Milliarden verdienen und die Bundesregierung ihre Haushaltslöcher stopft, sagen sie aber nicht.

Atomkraft ist eine menschenverachtende Sackgasse
Die NaturFreunde Deutschlands lehnen jede Nutzung der Atomenergie strikt ab. Sie ist weder ökonomisch, ökologisch noch sozial vertretbar.

Die Atomtechnologie ist eine menschenverachtende Sackgasse. Weder ist die Sicherheit der Bevölkerung garantiert, noch ist die Endlagerung des auf Tausende Generationen hochgefährlichen Atomabfalls geklärt.

Die Zukunft schreibt sich mit 3 E
Wir NaturFreunde wollen, dass Deutschland fit für eine ökologische und klimaeutrale Zukunft wird. Wir wollen die Atomkraftwerke "mal richtig abschalten" und halten "erneuerbar statt atomar" für das beste Energiekonzept. Der Weg in eine gute Zukunft für alle Menschen führt nur über Energieeffizienz, Energie sparen und erneuerbare Energien.

 

NaturFreunde unterstützen das Volksbegehren zur Berliner Wasserprivatisierung

Klare Wasserverhältnisse II: Über 265.000 Berliner sagen: „Wir wollen unser Wasser zurück!“

Mit über 265.000 Unterschriften für das Volksbegehren „Schluss mit Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück“ haben die Initiatoren und Unterstützer des Volksbegehrens für Berlin einen ersten großen Erfolg gefeiert. Das ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe. Die NaturFreunde Berlin haben das Volksbegehren aktiv unterstützt und mit vielen Aktionen dazu beigetragen, dass Unterschriften gesammelt wurden und die Bevölkerung aufgeklärt wurde. Mit den Unterschriften machen die Berlinerinnen und Berliner deutlich, dass sie eine Wasserversorgung wollen, die der öffentlichen Daseinsvorsorge und nicht privaten Gewinninteressen dient. In spätestens 6 Monaten wird es in Berlin einen Volksentscheid geben. Die NaturFreunde werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Volksentscheid erfolgreich wird.

Weitere Infos:www.berliner-wassertisch.net

 

NaturFreunde Berlin fordern: Rot-Roter Senat muss endlich Nein sagen zum Ausbau der Stadtautobahn A 100

Die NaturFreunde Berlin lehnen den Weiterbau der BAB 100 als Stadtring grundsätzlich ab. Diese Verkehrsplanung widerspricht diametral den notwendigen Anforderungen an eine sozial und umweltgerechte Stadtentwicklung und den notwendigen Klimazielen für eine nachhaltige Klimapolitik in Berlin.

Noch immer sollen in Berlin Verkehrsplanungen der 70er Jahre mit hunderten Millionen Euro gefördert werden. Alleine für die Autobahnverlängerung der BAB 100 nach Treptow sollen 365 Millionen Euro in eine falsche Betonplanung vergraben werden. Zu diesen 365 Millionen kommen weitere 55 Millionen Euro für den Grunderwerb dazu. Zu diesen 420 Millionen Euro werden weitere 10 bis 18 Prozent für Planungskosten, also 30 bis 40 Millionen Euro ausgegeben werden, die vom Land Berlin zu tragen sind. Die NaturFreunde Berlin sagen Nein zu diesem Wahnsinn und fordern eine grundsätzliche verkehrspolitische Wende.

Die NaturFreunde Berlin fordern die einen sofortigen Stopp aller Planungen für den 16. Bauabschnitt der A 100. Berlin braucht keine auf den motorisierten Straßenverkehr fixierte Betonierungspolitik, sondern eine sozial und ökologisch orientierte Verkehrspolitik, die den Fahrradverkehr und den öffentlichen Verkehr fördert und damit den Individualverkehr immer weiter überflüssig macht.

Der Weiterbau der BAB 100 bedeutet für Berlin eine katastrophale Fehlentscheidung für die gesamte östliche Innenstadt. Mit diesem Bauabschnitt wird die veraltete Verkehrsplanung der 70er Jahre, einen innerstädtischen Autobahnring zu schaffen, Schritt für Schritt weitergeführt.

Der Weiterbau der BAB 100 würde die gewachsene Stadtstrukturen mit den Gründerzeitquartieren wie auch in den Neubaugebieten massiv zerschneiden und die Wohnquartiere sozial und ökologisch massiv abwerten. An jeder Aufund Abfahrt würden vorhandene Verkehrsprobleme durch die Bündelung und die Induzierung zusätzlicher Verkehrsströme zunehmen und ein Dauerstau wäre vorprogrammiert. Dauerstau, zusätzliche Feinstaubbelastungen und noch mehr Schwerlastverkehr wären die Folge, insbesondere Dort, wo sich dann der Verkehr von der A !00 in die „normalen“ Straßen zwängen muss.

Die NaturFreunde Berlin fordern:
Wir brauchen eine neue Prioritätensetzung in der Berliner Verkehrspolitik:

  • Absoluter Vorrang muss dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch Ausweitung seiner Leistungsfähigkeit und seiner Attraktivität eingeräumt werden. Gleichzeitig müssen die Anforderungen an eine deutliche Verbesserung der Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr in den Mittelpunkt aller Verkehrspolitik gestellt werden.
  • Jegliche Verkehrsplanung in Berlin müssen als zentrale Grundlage die Förderung des Umstiegs auf den ÖPNV beinhalten. Neue Verkehrsplanungen, die zu einer Benachteiligung oder Verschlechterung der Stellung des ÖPNV führen, müssen in Zukunft unterlassen werden.
  • Investitionen in den Straßenverkehr müssen auf den Rückbau der Straßen, den Ausbau von Fußgänger- und Fahrradwegen und notwendig Investitionen in die Sanierung der vorhandenen Infrastruktur umgeschichtet werden. Der Bau von neuen Straßen ist lediglich als Erschließung von neuen Wohngebieten und hier lediglich als Spielstraßen, die die gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Verkehrs für alle Verkehrsarten ermöglicht, wünschenswert.
  • Die NaturFreunde Berlin unterstützen die Forderungen nach einer deutlichen Netzerweiterung für die Berliner Straßenbahn. Die Straßenbahn ist eine der effektivsten und umweltfreundlichsten Maßnahmen für die nachhaltige Sicherung eines komfortablen und umweltfreundlichen Verkehr. Und moderne Straßenbahnen auf eigenem Gleiskörper sind leiser und schneller als jeder Autoverkehr in einer Großstadt!


Die NaturFreunde fordern konkret den Neubau folgender Strecken:

  • Warschauer Straße bis Hermannplatz
  • Alexanderplatz über Potsdamer Platz bis zum Rathaus Steglitz
  • Nordbahnhof über Hauptbahnhof nach Moabit
  • Anschluss des Märkischen Viertels an die Straßenbahn mit einer Verlängerung bis nach Frohnau


Die NaturFreunde fordern die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus auf, sich für eine Umwidmung der Mittel für den Weiterbau der BAB 100 einzusetzen. Wir fordern, die Umwidmung der eingeplanten 400 Millionen Euro für den Weiterbau der BAB 100 für die Erweiterung des Straßenbahnnetzes in Berlin.