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NaturFreunde Berlin
 
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Kein Werben fürs Sterben!

Das Bündnis „Schule ohne Militär“ hatte im Vorfeld der Münchner „Sicherheitskonferenz“ zu einer Kundgebung vor dem Showroom der Bundeswehr am Bahnhof Friedrichstraße aufgerufen, um gegen die massive Militarisierung der Gesellschaft zu protestieren. Ein Beispiel hierfür ist dieser „Showroom“ der Bundeswehr direkt am Bahnhof Friedrichstraße. Für 8.000 Euro Monatsmiete hat sich die Bundeswehr mitten in Berlin eingemietet, um für eine „berufliche Karriere“ in der Bundeswehr zu werben - mit Karrierechancen, Abwechslung, Spaß und Weiterqualifizierung. Verschwiegen wird die eigentliche Aufgabe der Bundeswehr, die Ausbildung zum Militäreinsatz mit allen Folgen: Tod und töten müssen, posttraumatische Störungen von immer mehr Soldat*innen, weltweiter Einsatz der Bundeswehr für geopolitische Interessen der deutschen Außenpolitik.
Durch diese zunehmende Präsenz der Bundeswehr in der Öffentlichkeit sollen Waffen und Krieg als Mittel der Konfliktlösung als Normalzustand dargestellt und in der Gesellschaft ideologisch verankert werden. Der Showroom wird vor allem auch von Schulklassen besucht.
In den Reden wurde dazu aufgerufen, den weltweiten Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung von Rohstoffen, Handelswegen und Absatzmärkten zu beenden. Unter dem Motto „Kein Werben fürs Sterben!“ wurde die Schließung des Showrooms der Bundeswehr gefordert.